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Alex B., Hamburg

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Claudia B., Königswinter

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Fenster ausmessen: Wie Sie das Fensteraufmaß korrekt ermitteln

Bevor Sie neue Fenster kaufen, benötigen Sie das exakte Fensteraufmaß, um die passende Größe zu bestimmen. Doch Fenster ausmessen ist für Laien oft nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint! Deshalb wird normalerweise der Fensterbauer, der Ihre neuen Fenster liefert, auch kostenlos Ihre Fenster ausmessen. Falls Sie vorab selbst Hand anlegen wollen, erklären wir Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie beim Fensteraufmaß vorgehen. 

Was Sie für das Fensteraufmaß benötigen

Die nötigen Utensilien zum Fenster ausmessen finden sich normalerweise in jedem Haushalt: Ein Blatt Papier, ein Stift und ein Metermaß reichen im Prinzip aus, um das Fensteraufmaß zu bestimmen. Damit Sie leichter den Überblick bewahren, ist es sinnvoll einen Bauplan Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung bereit zu halten. Profis greifen beim Fenster ausmessen außerdem auf eine Wasserwaage zurück. 

Fensteraufmaß: Anleitung für den Altbau (Fenstertausch)

Im Altbau ist das exakte Fensteraufmaß umso wichtiger, da hier oft keine Standard-Fenstermaße (siehe unten) vorliegen. Beachten Sie bitte, dass die folgende Fensteraufmaß-Anleitung für Standard-Fenster, nicht für spezielle Fensterformen (z.B. Rundbogenfenster, Stichbogenfenster) gilt!

Schritt 1: Skizze für das Fensteraufmaß anfertigen

Bevor Sie Ihr Fenster ausmessen, erstellen Sie auf einem Blatt Papier eine grobe Skizze der Maueröffnung. Notieren Sie, welche Art von Fenster (z.B. Dreh-Kipp-Fenster) eingebaut wird, in welche Richtung es öffnen soll und wo sich der Fenstergriff befinden wird. Am besten weisen Sie jedem einzelnen Fenster eine Nummer zu, damit es später nicht zu Verwechslungen kommt.

Schritt 2: Außenlaibung der Fenster ausmessen

Im Altbau ist beim Fenster ausmessen zu beachten, dass die Fensterlaibung außen und innen oft verschiedene Maße hat. Im ersten Schritt sollten Sie daher die Außenlaibung Ihrer Fenster ausmessen. Ermitteln Sie die Breite und Höhe der Außenlaibung an mindestens zwei, besser drei verschiedenen Stellen und notieren Sie das jeweilige Fensteraufmaß. Der Grund: Manchmal ist die Fensteröffnung nicht ganz im Lot. Beim Fensteraufmaß kommt es immer auf den kleinsten Wert an, damit das Fenster später problemlos montiert werden kann. Sie können zusätzlich mithilfe einer Wasserwaage prüfen, ob die Fensteröffnung exakt lot- und waagrecht ist.

Schritt 3: Innenlaibung der Fenster ausmessen

Anschließend sollten Sie die Innenlaibung Ihrer Fenster ausmessen. Prüfen Sie auch hier die Breite und Höhe an mindestens zwei bis drei verschiedenen Stellen und notieren Sie die Werte. 

Schritt 4: Aus dem Fensteraufmaß die exakte Fenstergröße berechnen

Wichtig: Das mit dem Maßband ermittelte Fensteraufmaß entspricht noch nicht der späteren Fenstergröße! Um diese zu berechnen, ziehen Sie von dem jeweils kleinsten gemessenen Wert der Innenlaibung an jeder Seite 15 mm ab – das ist die sogenannte Montageluft. Falls Ihr neues Fenster einen Rollladen haben soll, ziehen Sie von der gemessenen Höhe die Höhe des Rollladenkastens ab. Eine Montageluft müssen Sie in diesem Fall oben nicht berücksichtigen, denn das Fenster schließt direkt an den Rollladenkasten an.

Schritt 5: Verbreiterungs- oder Anschlusselemente prüfen

Bestimmen Sie nach dem Fenster ausmessen den Unterschied zwischen Innen- und Außenlaibung. Ist die Differenz der beiden Laibungsbreiten größer als ca. 10 cm? Dann empfehlen die meisten Fensterbauer aus optischen Gründen eine Blendrahmenverbreiterung. Besteht zwischen der äußeren und inneren Fensterbank ein Versatz von mehr als ca. 5 cm? Dann ist oft ein sogenanntes Fensterbankanschlussprofil (FBA) sinnvoll. 

Wenn Sie im Zuge der Renovierungsarbeiten eine Fassadendämmung anbringen wollen, sollten Sie ebenfalls eine eventuelle Differenz zwischen Innen- und Außenlaibung prüfen. In diesem Fall rechnen Sie nach dem Fenster ausmessen die Stärke der geplanten Dämmungsschicht zur Außenlaibung hinzu. 

 

Fensteraufmaß: Anleitung für den Neubau (Fenstereinbau)

Im Neubau ist das Fensteraufmaß meist leichter zu bestimmen als im Altbau, da Sie nur die Maueröffnung für die Fenster ausmessen müssen. 

Schritt 1: Skizze für das Fensteraufmaß anfertigen

Bevor Sie das Fensteraufmaß nehmen, fertigen Sie eine Skizze an und beschriften diese – beachten Sie dazu bitte die Fensteraufmaß-Anleitung für den Altbau.

Schritt 2: Fenster ausmessen

Wenn Sie die Maueröffnung für das Fenster ausmessen, sollten Sie Höhe und Breite immer an mindestens zwei bis drei verschiedenen Stellen prüfen. Beim Fensteraufmaß ist immer der jeweils kleinste gemessene Wert entscheidend, damit das Fenster später nicht zu groß für die Öffnung ist. 

Schritt 3: Aus dem Fensteraufmaß die exakte Fenstergröße berechnen

Um vom Fensteraufmaß zur richtigen Fenstergröße zu gelangen, ziehen Sie von dem jeweils kleinsten gemessenen Wert an jeder Seite 15 mm Montageluft ab – insgesamt also 30 mm bei Höhe und Breite. Falls Sie Rollläden planen, ziehen Sie von der gemessenen Höhe die Höhe des Rollladenkastens ab. In diesem Fall müssen Sie oben keine Montageluft abziehen. Berücksichtigen Sie außerdem die geplante Stärke von Wärmedämmung bzw. Verputz. Eventuell müssen die Fenster kleiner dimensioniert werden, damit Dämmung und Verputz den Blendrahmen von außen nicht zu weit überdecken. 

Gibt es einheitliche Standard-Fenstermaße?

Vielleicht fragen Sie sich: Wozu eigentlich Fenster ausmessen, gibt es denn keine normierten Standard-Fenstermaße? Die Antwort ist: Festgelegte DIN-Größen gibt es bei Fenstern tatsächlich nicht. Es existieren aber DIN-Normen für das Mauerwerk, aus denen sich bestimmte Standard-Fenstermaße ergeben. Doch gerade in Altbauten sind diese Standard-Fenstermaße häufig nicht erfüllt. Das ist aber kein echtes Problem, denn professionelle Fensterbauer fertigen Fenster auch millimetergenau nach Maß bzw. in Sonderformen an. Auf das Fenster ausmessen sollten Sie jedoch auch in Neubauten nie verzichten, denn manchmal weichen die tatsächlichen Maße von denen im Bauplan ab.

 

Fensteraufmaß am besten den Profis überlassen

Zwar ist das Fenster ausmessen mit dem Maßband meist rasch erledigt. Doch damit Ihre Fenster später auch wirklich exakt passen, gilt es viele Details zu beachten! Wenn Sie beim Fensteraufmaß auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten Sie diesen Schritt daher einem professionellen Fensterbauer überlassen. In der Regel ist das Fensteraufmaß kostenlos inkludiert, wenn Sie sich ein Angebot für neue Fenster legen lassen.

Beachten Sie bitte auch, dass unsere Fensteraufmaß-Anleitung nur für gängige Standardfenster (z.B. Dreh-Kipp-Fenster) gilt. Falls es sich um Sonderformen handelt, sollten Sie vor dem Tausch in jedem Fall einen Fensterbauer zu Rate ziehen und von diesem Ihre Fenster ausmessen lassen.